Seit Samtagabend sind wir zurück von der einwöchigen Jugendtour, die zum 46. Mal in Assen ausgetragen wurde. Obwohl es auch in diesem Jahr reichlich geregnet hat und kaum ein Rennen auf trockener Straße gefahren wurde, sind wir froh, an dieser Veranstaltung teilgenommen zu haben. Das Fahrerfeld, die Rennen und nicht zuletzt die Stimmung auf dem Campingplatz, sowohl bei den Teilnehmern, den Betreuern und nicht zuletzt den zahlreichen Helfern, machen einen Besuch lohnenswert. Schade nur, dass André im letzten Jahr Junioren fährt und im nächsten Jahr dann nicht mehr teilnehmen kann. Aber vielleicht fahren wir für die eine oder andere Etappe noch mal nach Assen. Sportlich kann man mit dem Abschneiden der Dortmunder Fahrer durchaus zufrieden sein, die einzelnen Ergebnisse können hier eingesehen werden. Bilder der Veranstaltung gibt es bei SportbildA.de.
Nächste Woche machen wir dann den Schwarzwald unsicher. Familienurlaub in Staufen mit Besuch der Rothaus-Regio-Tour und zahlreichen Trainingsausfahrten steht auf dem Programm. Den Abschluss bildet Andrés Teilnahme am Bundesligarennen und der Berg-DM in Waldshut am 29. 8. Ich denke, seine Chancen halten sich in Grenzen, aber teilnehmen möchte er trotzdem.
Immerhin habe ich den Besuch der RTFs in Scharnhorst und Silschede geschafft, dazu ein paar Fahrten in der Umgebung. Hier ein paar Bilder dieses Sommers:
am vorletzten Freitag ist mein Carbon Rennrad in der Essener Innenstadt gestohlen worden . Es ist der Schriftzug auf dem Unterrohr und Sattelrohr ” Chaka” zu lesen
Es ist mit Marvic Ksyrium SL Laufrädern Ultegra 6750 Carbon Lenker und Vorbau ohne Lenkerband bestückt.
Die Rahmengröße beträgt 50,5 cm . So klein ist doch keiner Auf dem Foto ist noch eine 6603 Baugruppe zu sehen
Da die Ermittlungen der Polizei bis jetzt nichts gebracht haben , bitte ich euch um Mithilfe . Für Hinweise die zum Auffinden der Rades führen , gibt es eine Belohnung von 500€
Der Aufruf „ Haltet doch Bitte die Augen auf „ und gebt mir bescheid ,wenn ihr etwas hört oder seht . Bitte per mail RF900(ät)t-online.de an mich
Danke vorab und sturzfrei weiter
Jörg"
Also, Augen offen halten, vielleicht kann ja Jemand dem Kollegen helfen.
Morgen geht es schon früh zur Münsterlandtour der Junioren nach Oelde, wo die erste Etappe dieser angesehenen Junioren-Rundfahrt stattfindet. André wird für das Team Münsterland am Start stehen, während ich eine Aufgabe im Wettfahrausschuss habe. Start ist zwar erst um 13 Uhr, wir müssen aber schon um 8.45 Uhr vor Ort sein. Ich bin mal gespannt, wie es so ablaufen wird, die momentan herrschenden Temperaturen von über 30° sind sicherlich alles andere als gut geeignet für ein Radrennen über 80 Kilometer. Am Start sind namhafte Mannschaften aus ganz Europa. Einzelheiten könnt Ihr hier nachlesen.
Leider ist es bei André nicht so gut gelaufen wie er es sich im Vorfeld dieser Meisterschaft vorgestellt hat. Trotz des sehr guten Materials ist er die erste Hälfte des 20,4 km langen Kurses rund um Unna- Mühlhausen etwas zu verhalten angegangen und hat hier viel Zeit liegen gelassen. 4 Km vor dem Ziel wurde er dann vom amtierenden Deutschen Meister Felix Riekmann aufgefahren, konnte sich aber bis ins Ziel in Sichtweite halten. An dieser Stelle nochmal unser Dank an die "Lieferanten" des Zeitfahrmaterials: Zeitfahranzug von "Rückenwind, Dortmund", Laufräder von "Nutrixxion, Dortmund", (besorgt durch Peter Schornstein), Zeitfahrhelm von Philipp Winter und Zeitfahrrahmen von Christoph Schübbe.
Der RSV Unna unter der Leitung von Reinhold Böhm hat mit dieser DM wieder eine hervorragend organisierte Veranstaltung geboten und hat sich alle erdenkliche Mühe gegeben, damit sie bei den Fahrern/innen, Zuschauern und Funktionären eine bleibende Erinnerung hinterlässt. Und ich denke, das ist mehr als gelungen. Am nächsten Wochenende steht für André die nächste schwere Prüfung auf dem Programm: die Münsterland-Tour für U19-Mannschaften aus ganz Europa mit Etappen in Oelde und in Lengerich. Wir werden berichten.
Es ist doch echt erstaunlich-muss ich mal nicht zu einem Rennen, gibt es auch garantiert keine RTF in erreichbarer Nähe. So auch heute. Deshalb habe ich eine Sternfahrt zum 14. Lambert Gombert Gedächtnisrennen nach Ahlen unternommen. Hin- und Rückfahrt mit dem Rad, vor Ort die kleine Runde bei den Senioren-macht 3 Punkte für die Jahreswertung. Oder auch nicht.
Auf dem Weg dorthin konnte ich die Pfeile der morgen in unmittelbarer Nachbarschaft stattfindenden "Nördlichen Schleife" des RSV Do-Nord sehen. Neue Schilder?
Das Wetter war zwar nicht optimal, aber immerhin bin ich bis auf einen kleinen Schauer, den ich weicheimäßig in einer Bushaltestelle abgewartet habe, trocken geblieben.
In Ahlen habe ich dann ein wenig die Rennfahrer bewundert und bin anschließend, diesmal gegen den Wind, wieder nach Hause gefahren.
Aber nicht ohne in Ahlen noch die Ulu Camii- Moschee bewundert zu haben.
Morgen begleite ich André zum Rennen nach Bocholt.
Die Vorbereitungen laufen. André wird am 27.6. bei der DM der Junioren im Zeitfahren, die im benachbarten Unna stattfindet, teilnehmen.Dazu hat er von Christoph S. einen Focus-Rahmen bekommen und versucht jetzt, sich an die ungewohnte Sitzhaltung auf einem Zeitfahrrad zu gewöhnen.
Vielleicht läßt sich bis zum Start noch eine Scheibe auftreiben, dann wäre die Ausrüstung nahezu komplett. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Christoph Schübbe für die Leihgabe dieses erstklassigen Materials. .
Samstag bin ich gar nicht gefahren, weil mir das Wetter mit den dauernden Schauern nicht zugesagt hat, und Sonntag hat es mal wieder nur zu einem Kurzbesuch bei der Wittener RTF gereicht. Es war erwartungsgemäß im Start-/Zielbereich nicht viel los, da die Teilnehmer/innen noch alle auf der Strecke waren. Also habe ich nur ein paar Bilder gemacht und bin dann zu einer kleinen Runde durch die Hügellandschaft an der Ruhr über Herdecke und Hohensyburg bis nach Opherdicke gestartet. Schön alle Anstiege und, vor allem, alle Abfahrten mitgenommen, die sich mir unterwegs boten.
Bei den ganzen Rennbesuchen und Reiseberichten hätte ich fast vergessen, dass ich ja auch mal mit dem Rad unterwegs war. Und zwar bin ich letzten Donnerstag zur RTF nach Herbern gefahren. Nachdem es in diesem Jahr keine Bezirksmeisterschaft in unserem Bezirk gab, bei der ich in den letzen Jahren als WA im Einsatz war, konnte ich nach längerer Pause mal wieder die Veranstaltung "Durch Davert und Venne" besuchen, eine RTF, die mir in guter Erinnerung war. Eine Anfahrt zu einer RTF mit dem Auto kommt für mich momentan eigentlich nicht in Frage, also hieß die Devise, mit dem Rad hinfahren, eine kurze Runde drehen und dann wieder zurück. Auf dem Sportplatz in Herbern fand ich bei meiner Ankunft, die leider mal wieder ziemlich spät war, die ersten Rückkehrer und zahlreiche Sternfahrer vor, die sich in der Sonne von den Strapazen erholten. Der Veranstalter hatte auch in diesem Jahr alles sehr gut präpariert und es herrschte eine angenehme Stimmung. Ich bin dann der Strecken bis zur letzten Kontrolle entgegen gefahren, bin dann, erneut gegen die Rennrichtung , zur Marathon-Kontrolle in Seppenrade gerollt und von da aus auf kleineren Umwegen wieder nach Hause. Der Streckenverlauf und die Verpflegungsstellen machten den gewohnt guten Eindruck und die Teilnehmerzahl von mehr als 1100 spricht für sich und für die Veranstaltung. An einer Stelle gab es wohl einen Unfall eines Teilnehmers mit einem Auto, ich hoffe aber, es ist Niemand ernsthaft verletzt worden.
Dieses Bild zeigt deutlich, dass die Vorgänge an der geheimen Verpflegungskontrolle vor zwei Wochen doch kein Einzelfall waren. Bei dieser Veranstaltung ist Hans N. erneut rückfällig geworden. Die übrigen Beteiligten verhielten sich in Herbern dagegen vorbildlich.
Bevor es am Samstag nach Laage ging, waren André und ich Freitagnachmittag bei der Ruhrolympiade in Duisburg. Die Dortmunder Mannschaft unter der Leitung von Philipp Winter konnte sich gegen die stärker besetzten Mannschaften aus Neuss und Unna ausgezeichnet behaupten und erreichte in der Städtewertung einen guten 3. Platz. Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle Sebastian Schübbe, der als U17-Fahrer die Zeitfahrmannschaft unterstützen musste und das so hervorragend gemacht hat, dass er als 3. gewerteter Fahrer ins Ziel fuhr. Und damit für eine sehr gute Zeit sorgte. Einen ausführlicheren Bericht könnt Ihr auf der Seite der IG Dortmund finden und Bilder dieser Veranstaltung und des darauffolgenden B-/C-Rennens liegen im SportbildA-Album.
Zurück von den Norddeutschen Meisterschaften in Mecklenburg-Vorpommern bleibt mir nur die nüchterne Bilanz: außer Spesen nichts gewesen. André fuhr im geschlossenen Hauptfeld als er in der 5 Runde Platten am Hinterrad hatte. Der Mannschaftswagen von NRW war sofort zur Stelle und mit einem Ersatzrad ging es dem Feld hinterher, das dann nach einer kurzen Aufholjagd auch erreicht werden konnte, da das Tempo zu dem Zeitpunkt nicht sehr hoch war. Doch leider zeigte sich schon bald, dass es sich bei dem Ersatzlaufrad wohl um das Rad eines U17-Fahrers handeln musste, da anstelle eines 14er Abschlußritzels ein 16er montiert war. Somit hieß die Parole ordentlich kurbeln, vor allem auf dem Bergabstück. Bis in die letzte der 9 zu fahrenden Runden tat sich nicht viel im Hauptfeld, zumal zwei Gruppen vorne heraus gefahren waren. Beim Spurt um die letzen noch verbliebenen Qualifikationsplätze konnte André dann nicht mehr mit eingreifen und fuhr als 38. ins Ziel. Die anschließende Heimfahrt war dann mal wieder allerliebst und mir stellte sich mehr als einmal die Frage, warum die Meisterschaften soweit im Norden stattfinden müssen und warum an einem langen Wochenende im Juni, an dem ganz Deutschland auf den Autobahnen des Landes unterwegs ist. Aber vielleicht findet sich in den nächsten Jahren mal ein Ausrichter aus einem zentraler gelegenen Landesverband. Was ich nicht glaube, wenn sich nicht einmal ein Ausrichter für eine Bezirksmeisterschaft findet. Aber bekanntlich stirbt die Hoffnung ja als Letztes.
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Nach einer beschwerlichen Fahrt über volle Autobahnen und durch zahlreiche Staus sind wir nach 530 Kilometern endlich in Laage, das liegt etwa 20 Kilometer südlich von Rostock, angekommen. Das Hotel ist spitze, das Wetter sommerlich und die Umgebung wirklich sehenswert.
Hier finden morgen die Norddeutschen Meisterschaften der Nachwuchsklassen statt und alle U19-Fahrer, die noch nicht über die Radbundesliga qualifiziert sind, haben noch die Möglichkeit, sich die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften, die in 14 Tagen in Bundenthal stattfinden, zu sichern. André gehört leider auch dazu. Zuerst haben wir die Nummer für das morgige Rennen abgeholt und uns dann die 13,3 Km lange Strecke angesehen. Die letzten 350 m mit dem zum Ziel ansteigenden Kopfsteinpflasterstück sind der schwierigste Streckenteil, der Rest der Strecke besteht aus langen Geraden durch endlose Felder. Mal schauen, wie es morgen läuft. Das RTF-Team wird berichten.
Der bescheidene Eindruck des ersten Tages hat sich heute leider bestätigt. Kaum ein Ballon in der Luft, viele Standorte ohne Ballone, obwohl die Defekten seit Beginn der Woche ersetzt werden sollten. Aber auch erneut nette Gespräche mit netten Leute. Die offizielle Stellungnahme auf schachtzeichen.de lautet so: “SchachtZeichen-Ballone schonen sich für Extra-Glühen um 22 Uhr Metropole Ruhr, 28.5.2010, 09.00 Uhr. Zusätzlich zu den morgigen NachtSchachtZeichen sollen heute von 22 Uhr bis 1 Uhr die Ballone den Himmel über der Metropole Ruhr erleuchten. Es ist dem unermüdlichen Engagement unserer freiwilligen SchachtZeichen-Helfer zu verdanken, dass die Ballone schon heute Nacht in bis zu 80 Metern Höhe “vorglühen”. Tagsüber bleiben die SchachtZeichen-Ballone wegen drohenden starken Windböen am Boden. Die Bochumer Meteomedia GmbH meldet, dass die Thermik bis in den Nachmittag auf örtlich um 50 km/h auffrischen soll. Während abends keine Schauer mehr zu erwarten sind und der West- bis Nordwestwind abflauen soll, werden die Vorbereitungen für das Ballonglühen laufen. Über den Stand der Dinge informieren wir Sie weiter.” Bilder der 34 angefahrenen Schachtzeichen gibt es im Album.
Heute habe ich erneut ein paar Schachtzeichen angefahren, bei deutlich besserem Wetter. Dadurch waren dann auch die meisten Ballons weiter aufgelassen und somit besser sichtbar als gestern. Hinzugekommen sind: Gneisenau 2/4 (Do-Derne), Luftschacht Grevel (Do-Grevel), Scharnhorst 2 (Do-Scharnhorst), Lucas Solberg 1/2 (Do-Körne), Bickefeld Schacht Martin (Do-Schüren), Felicitas 1/3 (Do-Hörde), Glückaufsegen 3 (Do-Brünninghausen), Friedrich Wilhelm (Do), Friedrich Wilhelm 1 (Do) Mal sehen, wieviel Schachtzeichen ich bis zum Ende der Aktion am kommenden Sonntag noch fotografieren kann.
Inspiriert von der Idee, die von unserem RTF-Fachwart Norbert Schnitzmeier stammt und die er auf der Internetseite des Bezirks publik gemacht hat, habe ich mich mit dem Rad aufgemacht und mal versucht, einige Standorte von Schachtzeichen anzufahren. Dem Projekt “Schachtzeichen 2010″ liegt folgende Idee zugrunde: Mit weithin sichtbaren Zeichen soll auf die Bergwerke verwiesen werden, die die Montanregion Ruhrgebiet prägten und an denen der Strukturwandel heute so deutlich erfahrbar wird. Als Raumzeichen wurde ein großer, gelber Ballon ausgewählt, unter dem ein langer ‘Schweif’ auf den Ort des alten Schachtes weisen wird. Das Zeichen sollte weithin sichtbar sein und auf einen Punkt am Boden verweisen.
Auf meinem Weg zur Wildepferde-Cup-RTF am heutigen Pfingstmontag bin ich durch Zufall auf eine anscheinend geheime Kontrollstelle gestoßen. Nur wenige Kilometer neben der offiziellen Streckenführung fand ich die folgende Situation vor.
Zur Rede gestellt, erklärten mir die beteiligten Sportler die Problematik: ein plötzlicher Hungerast hatte die Fahrer so geschwächt, dass nur durch eine sofortige Kohlenhydrate-Zufuhr an eine Weiterfahrt zu denken war. Der erfahrenste Teilnehmer dieser Runde, Günther K., wußte in der Nähe eine passende Vepflegungsstelle, die er bei der einen oder anderen RTF schon angefahren hatte, und lotste seine Kameraden zur richtigen Stelle. Nach erfolgter Verköstigung der Kaltschale konnte die Pfingst-Tour erfolgreich beendet werden. Da kann ich nur sagen: Prost!